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Museum Starnberger See

Possenhofener Strasse 5
82319 Starnberg

Tel.: 0 81 51/44 77 57-0
Fax: 0 81 51/44 77 57-9

info@museum-starnberger-see.de

Öffnungszeiten:
Di. - So. 10 - 17 Uhr


Sonderausstellungen 2010

25.3.-30.5.2010, Sonderausstellung "Perspektivenwechsel" - Fotografien am Starnberger See von Ulrike Mertz

Die in Starnberg lebende Kunsthistorikerin und Fotografin Dr. Ulrike Mertz fängt mit ihren Aufnahmen die Poesie und den Zauber des Starnberger Sees, die Vielfalt der Landschaft und ihrer Bewohner ein.

Mit ihrem besonderen Blick auf Details, die sie hervorhebt, während offenkundig Bekanntes in den Hintergrund tritt, schaut die Fotografin hinter die Postkartenschönheit stimmungsvoller Seeansichten. Lustvoll wechselt sie die Perspektiven und zeigt das Magische und Mystische, das Geheimnisvolle und Verschwiegene, aber auch das Lebendige und Witzige.

Tages- und jahreszeitabhängige Stimmungen am Wasser stehen neben der kolorierten Mannigfaltigkeit der Seelandschaft, hintergründige, zum Schmunzeln verführende Bildergeschichten neben purer Ästhetik. Diese Ausstellung lädt ein zum Schauen, Finden und Entdecken.

Pressestimmen

"Die Künstlerin hat sich auf die Kargkeit mit Haut und Haar eingelassen und mit Fantasie, Kreativität und einem durchdachten Konzept den Raum verwandelt. Das Ergebnis ist ein sattes, dennoch zart eingefärbtes Stimmungsbild vom Leben am See und der Befindlichkeit der Menschen, die dieses Leben hier genießen dürfen...Kurz: Diese Ausstellung muss man sich einfach anschauen."
Starnberger Merkur

"Fotografie, das zeigt diese Ausstellung ein weiteres Mal, bedeutet nicht nur, mit der Kamera auf ein vermeintlich interessantes Motiv daraufzuhalten. Fotografie heißt, dahinter zu sehen, hinein zu sehen in eine Welt von Materie und Energie, in der unsichtbare Schwingungen weben."
Starnberger Süddeutsche  Zeitung

 

Sonderausstellungen 2009

25.6.-1.11.2009, Sonderausstellung "Paul Ernst Rattelmüller (1924-2004) - Schriftsteller, Illustrator, Grafiker, Hörfunkautor, Fotograf, Heraldiker, Sammler, Heimatpfleger"

Die Starnberger Tracht um 1860 von Paul Ernst Rattelmüller

Die Leidenschaft des am 27. März 1924 in Regensburg geborenen Paul Ernst Rattelmüller galt zeitlebens der bayerischen Kultur und ihrer öffentlichen Wertschätzung. Ausdruckmöglichkeiten fand er als Autor, Illustrator, Fotograf, Radiomoderator und Heimatpfleger. Nachhaltige Wirkung erlangte er vor allem durch seine fast unzählbaren Grafiken, Aufsätze und Bücher zur oberbayerischen Kulturgeschichte. Das erste Buch, das er illustrierte, war eine lateinisch-bayerische Ausgabe von Eduard Stemplingers "Horaz in der Lederhosn". Als Fotograf hielt er über Jahrzehnte für die jeweilige Region typische Gepflogenheiten in seinen Aufnahmen fest. Ab 1955 arbeitete er als Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk. Dort gestaltete er die legendäre Sendereihe "Boarischer Hoagascht" in über 700 Folgen. Von 1973 bis 1986 hatte er das Amt des oberbayerischen Bezirksheimatpflegers inne. Paul Ernst Rattelmüller lebte seit 1961 bis zu seinem Tod im Jahr 2004 mit seiner Familie in Leutstetten bei Starnberg.

Das Museum Starnberger See zeigt erstmals bisher unveröffentlichte Zeichnungen und Aquarelle mit Darstellungen von bayerischen Trachten, bekannte Illustrationen aus Sagenbüchern sowie Medaillen und Fotografien aus seiner frühen Schaffensphase. Zu dieser Ausstellung gibt es einen Ausstellungskatalog, der im Museum erhältlich ist.

Diese Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit mit dem Starnberger Kreisheimatpfleger Gerhard Schober und mit Unterstützung des Bezirks Oberbayern entstanden.

4.12.09-31.1.10, Sonderausstellung "Krippe, Szopka und Retablo - Zeitgenössische Krippen aus aller Welt"

Krippe aus Polen
Krippe aus Mali
Krippe aus Oberammergau

In dieser Sonderausstellung werden Krippen aus aller Herrenländer gezeigt: u. a. aus Polen, Spanien, Frankreich, Peru, Guatemala, Tansania und Ruanda. Neben äußerst repräsentativen Krippen können auch ganz einfach gestaltete bewundert werden. Dabei reichen die verarbeiteten Materialien von traditionellen Werkstoffen wie Papier, Holz und Ton bis zu weniger gebräuchlichen Materialien wie Alabaster, Metall, Stoff und Zinn.

Warum gibt es eigentlich Krippen auf der ganzen Welt? Überall auf der Welt, wo Christen die Menschwerdung Gottes feiern, existieren Weihnachtskrippen. Die Herkunft europäischer, afrikanischer, asiatischer oder amerikanischer Krippen ist leicht zu erkennen, denn sie geben meist die kulturellen Eigenheiten ihrer Entstehungsländer wieder. Daher sind auch die Ausdrucksmittel der europäischen Künstler anders als die ihrer afrikanischen oder südamerikanischen Kollegen.

Typisch für die europäischen Krippen sind die naturalistischen Darstellungsformen. Afrikanische Krippen zeichnen sich durch ihre Ernsthaftigkeit und Ergriffenheit aus. Mit lateinamerikanischen Krippen verbindet man eine bunte Heiterkeit. Die asiatischen Krippen bestechen durch ihre Schlichtheit und beschränken sich auf das Wesentliche.

Zu den unterschiedlichen Stilrichtungen kommt die unterschiedliche Materialauswahl hinzu. Meist werden die regional vorherrschenden und bereits vertrauten Werkstoffe für die Herstellung von Krippen bevorzugt.

Diese Ausstellung präsentiert zeitgenössische und individuell gestaltete Ausführungen von Retablo-Krippen und Tragekrippen sowie beeindruckende Einzelfiguren und Figurengruppen aus 23 Ländern der Erde. Die liebevoll gestalteten Einzelszenen zeigen sich als pittoreske Momentaufnahmen der Weihnachtsgeschichte.


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