Karl Valentin und die Liebe - 13.02.2026 19:00h

präsentiert von Wilfried vom Ammersee

  • Kosten: 20 / 15 / 10 EUR
  • Referent: Wilfried vom Ammersee

Eintrittspreise
20 EUR regulär
15 EUR Mitglieder Freundeskreis Museum Starnberger See
10 EUR Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Bezahlung
per Überweisung oder an der Abendkasse.

Freundeskreis Museum Starnberger See e.V.
IBAN: DE62 7025 0150 0027 6436 42
BIC: BYLADEM1KMS
Bank: Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
Bei Zahlung per Überweisung sind die Namen aller Teilnehmenden, für die die
Eintrittskarten gekauft werden, anzugeben, da eine Gästeliste geführt wird.

„Ich bin zwar kein direkter Rüpel, aber die Brennnessel unter den Liebesblumen“
Wilfried vom Ammersee präsentiert Karl Valentin und die Liebe

veranstaltet vom Freundeskreis Museum Starnberger See

Ob „Die Orchesterprobe“, „Buchbinder Wanninger“, „Radfahrer und Verkehrsschutzmann“ oder „Das Aquarium“ – wenn der Sänger und Musikant Dr. Wilfried Müller den Kabarettisten und Volkssänger Karl Valentin interpretiert, dann ist es so lebendig und authentisch, als stünde das Original auf der Bühne. Am 7. November lädt Wilfried vom Ammersee zu einem vergnüglich philosophischen Abend in den Klostergasthof Andechs ein und präsentiert sein Programm „Karl Valentin und die Liebe“. Dabei geht es um Valentins Sicht auf die holde Weiblichkeit, die Liebe und die Treue. Monologe, Dialoge, Couplets - Wilfried vom Ammersee schöpft aus dem reichhaltigen und fast unerschöpflichen Repertoire des genialen Münchner Urgesteins. 

„Als waschechter Bayer habe ich schon früh Karl Valentin bewundert und fand Freude daran, ihn in kleinem Rahmen nachzuspielen. Im Laufe der Jahre gingen mir seine Werke immer mehr in Fleisch und Blut über. So wurde mein einstiges Hobby schließlich zum Beruf“, erläutert der in Utting beheimatete Dr. Wilfried Müller.

Karl Valentin, mit bürgerlichem Namen Valentin Ludwig Fey, war Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent. Er spielte mehr als ein Dutzend Instrumente. 1913 produzierte er seinen ersten Stummfilm. Als Darsteller wirkte er in etwa 40 Kurzfilmen mit. In München betrieb er ein eigenes Theater. Mit seinem Werk und seiner ganz eigenen Art zu spielen, beeinflusste er zahlreiche Künstler, von Bertolt Brecht über Samuel Beckett bis zu Gerhard Polt und Helge Schneider. Valentin schlug mit der Sprache keine Brücken, sondern fiel tief in die Kluft scheinbar hoffnungsloser Missverständnisse und entlarvte dabei mit einer hintersinnigen Komik die Absurditäten des Alltags und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Karl Valentin erfreut sich wieder großer Beliebtheit – trifft er doch auch den Nerv der heutigen Zeit.