Die Sammlung

Mit der Gründung des Museums begann der Aufbau einer Sammlung regionalen Alltagsguts und bildender Kunst. In dieser spiegelt sich die breite inhaltliche Ausrichtung und niederschwellige Sammlungskonzeption der frühen Jahre. Einige Objekte sind von größter kulturgeschichtlicher Bedeutung und andere vor allem als Zeitdokumente wertvoll. Die Museumssammlung dokumentiert die regionale Verwurzelung des Museums und ist die Basis für die Entwicklung des Ortes seiner Aufgaben.

Bestand
In über 100 Jahren ist die Museumssammlung auf über 6000 Objekte gewachsen. Der Bestand ist für die weitere Forschung und Ausstellung inventarisiert und wird konservatorisch betreuut. Hervorzuheben sind herausragende Objekte wie das Lochmannhaus als größtes Exponat und zugleich Museumsgebäude, die Starnberger Heilige von Ignaz Günther aus dem Jahr 1755, der Delphin, das letzte erhaltene Boot aus der Prunkflotte der bayerischen Herzöge und Könige, aus dem Jahr 1835, sowie ein Exemplar der Großen Karte von Bayern von Philipp Apian aus dem Jahr 1563.

Präsentation
Die Sammlung dient dem Museum als Basis für die Vermittlung der Gegewart aus dem Bezug zur Geschichte. Sie ist ein wertvoller Fundus für das kollektive Gedächnis der Region und ermöglicht unmittelbare Anschauung der gesellschaftlichen, kulturellen, politischen, künstlerischen und natürlichen Vergangenheit. Ausgewählte Objekte der Sammlung sind permanent im Museum präsentiert oder werden dem Publikum im Rahmen von Ausstellungen vorgestellt. Ein Zugang zur Sammlung zu Forschungszwecken ist nach Abstimmung möglich.

Entwicklung
Das Museum sieht es als seine Aufgabe, Objekte zu bewahren, die Inhalte und Zusammenhänge repräsentieren, die aus regionaler Perspektive für eine gesamte Gesellschaft wegweisend und bedeutsam sind.